Ella Endlich

Ella Endlich

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Ella Endlich, geboren am 18. Juni 1984 als Jacqueline Zebisch in Weimar, ist eine deutsche Sängerin und Songwriterin. Sie begann ihre Karriere in der Kindermusik und erweiterte ihr Spektrum auf Musical, Chanson und Schlager. Ende der 1990er Jahre feierte sie als Teeniestar Junia Charterfolge. 2009 wurde sie mit „Küss mich, halt mich, lieb mich“ nach der Titelmelodie des Films „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ bekannt.

Ella Endlich wurde in Thüringen als Tochter des Komponisten und Musikproduzenten Norbert Endlich geboren, dem sie 1989 mit ihrer Mutter von Weimar nach West-Berlin folgte. Im Alter von zehn Jahren sang sie erstmals in den Hansa Tonstudios und wurde als Backgroundsängerin für die ZDF-Hitparade engagiert. Während ihrer Schulzeit nahm sie Gesangs- und Tanzunterricht und drehte in Los Angeles, Miami und London mehrere Videos mit eigenen Choreographien für den Popsender VIVA.

Karriere von Ella Endlich

Im Juni 1998 erhielt sie im Alter von 14 Jahren ihren ersten Plattenvertrag bei Columbia Records, Sony. In Anlehnung an ihren Geburtsmonat wählte sie Junia als Künstlernamen. Ihre erste Single „It’s Funny“ erschien 1999 und erreichte Platz 17 in den deutschen und Platz 21 in den Schweizer Single-Charts. Weitere Singles folgten. In dieser Zeit war sie Gast bei Viva, The Dome und in der Harald Schmidt Show.

Im Oktober 2001 begann sie ihr Studium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Während des Studiums wirkte sie in „And the World Goes Round“ in Kander/Ebbs mit und gehörte 2001 und 2002 zum Ensemble der Bregenzer Festspielproduktionen von „La Bohème“ und „West Side Story“. In „City of Angels“ war sie am Prinzregententheater München und am Theater Erfurt zu sehen. Sie absolvierte ihr Vordiplom in klassischem Gesang und gab von da an selbst Gesangsunterricht. 2005 schloss sie ihr Musicalstudium an der Bayerischen Theaterakademie ab. Dabei wurde sie von Vicky Hall für ihre Abschlussarbeit „Man muß nur drüber reden“ ausgezeichnet. Es folgten Gesangswettbewerbe, aus denen sie als Preisträgerin hervorging.

Von 2005 bis 2009 spielte sie in den Musicals „Heidi“ (als Tinette), „Sweet Charity“ (als Betzy), „Grease“ (als Sandy) und „Prinzessin Lillifee und der Zauber der Rose“ (als Lillifee). Bei „Best of Musicals“ war sie in verschiedenen Rollen zu sehen. Am Altonaer Theater in Hamburg spielte sie die Rolle der Hermine im Stück „Der Steppenwolf“ nach Hermann Hesse. Es folgten weitere komödiantische Theaterstücke wie „Sylt – ein Irrtum Gottes?“ an den Hamburger Kammerspielen und „Bauch, Beine, Po“ von Dietmar Loeffler.

Im Jahr 2009 änderte sie ihren Künstlernamen in Ella Endlich. Der Name setzt sich aus den Vornamen der Cousinen ihrer Großmutter, Eleonore und Hella, und dem Nachnamen ihres Vaters zusammen. 2009 begann eine engere Zusammenarbeit mit ihrem Vater Norbert Endlich in den Hansa Studios Berlin, weshalb sie dessen Nachnamen in ihren zukünftigen Künstlernamen aufnahm. Es folgte die Gründung ihres eigenen Labels ­“UNENDLICH ­MUSIK“.

Im November 2009 erschien „Küss mich, halt mich, lieb mich“, ihre erste Single als Ella Endlich. Ihre deutschsprachige Interpretation der Filmmusik „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ des Komponisten Karel Svoboda war die erste, die von dessen Erben autorisiert wurde. Mit dem Text von Mark Hiller gelang erstmals die Symbiose zu einem Lied. Der Song erreichte Platz 12 der deutschen Charts. Die Single wurde mit Gold ausgezeichnet und Endlich trat in diversen deutschen Fernsehshows auf.

2010 erschien ihr erstes Album als Ella Endlich, „Da“, das Platz 53 der deutschen Albumcharts erreichte. Im Oktober 2011 erschien ihr zweites Album „Meilenweit“, das Platz 94 der Charts erreichte. 2012 erschien die EP „Wintercollage“. Im Juni 2014 erschien ihr drittes Album Die süße Wahrheit“, Ende 2014 wechselte sie das Musiklabel, das Management und die Produzenten. 2016 erschien das Album „Träume auf Asphalt“ bei Universal. Im Februar 2016 nahm sie mit dem Song Adrenalin“ am deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2016 teil.

Von Januar bis Mai 2018 war sie Jurorin in der 15. Staffel von „DSDS – Deutschland sucht den Superstar“. Im September 2018 veröffentlichte Endlich ihr fünftes Studioalbum „Im Vertrauen“. Es ist das erste Album, das sie auf ihrem eigenen Label Unendlich Musik veröffentlicht und für das sie alle Texte geschrieben hat. Für dieses Album hat sie ausschließlich namhafte Produzenten engagiert, die bereits mit Künstlern wie DJ Bobo, Andrea Berg, Yvonne Catterfeld, Tim Bendzko, Lena und Sarah Connor zusammengearbeitet haben.

Um die richtigen Partner zu finden, mit denen das Feeling stimmt, hat sie sich Zeit gelassen. „Es war wie ein Poetry Slam, als ich mit meinen Texten ins Studio kam. Ich habe sie vorgetragen und einer nach dem anderen hat Musik dazu gemacht.“ So entstand ein Sound, der Poesie und Humor atmet, Leichtigkeit und Lebensfreude ausstrahlt – wie ein Sommerabend am See.

Ihre Zeit in Berlin Kreuzberg hat Ella in einer bunten WG mit Travestiekünstlern verbracht und sich dem typischen Berliner Nachtleben hingegeben. Aber jetzt liebt sie den Tag. So kann man sie in ihrem Sommer-Mobil, einem alten VW-Käfer, durch ihr neues Lieblingsrevier flitzen sehen.

2019 nahm Endlich an der 12. Staffel der RTL-Tanzshow „Let’s Dance“ teil. Mit ihrem Tanzpartner Valentin Lusin belegte sie den zweiten Platz. Im April 2022 gewann sie als „Zebra“ die sechste Staffel von „The Masked Singer“ auf ProSieben. Am 17. Juni 2022 erschien ihr sechstes Studioalbum „Sternschwimmer“.

Die für 2023 geplante Sternschwimmer-Tour wurde aufgrund ihrer Schwangerschaft abgesagt. Im Juni 2023 wurde sie Mutter eines Sohnes. Heute schätzt sie die ruhigen Momente am Wannsee, die sie als Zäsuren in ihrem Leben sieht und die ihr helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: das Wachstum der Seele. „Ein Neuanfang beginnt damit, dass man sich von Dingen trennt, die nicht mehr zu einem gehören“. In der von Giovanni Zarrella moderierten Sendung „Die Giovanni Zarrella Show“ war Ella im selben Jahr zu Gast.

Ella Endlich – Die Giovanni Zarrella Show

Studioalben

  • 2000 Junia
  • 2007 Prinzessin Lillifee und der Zauber der Rose (Musicalalbum)
  • 2010 Da
  • 2011 Meilenweit
  • 2014 Die süße Wahrheit
  • 2016 Träume auf Asphalt
  • 2018 Im Vertrauen
  • 2021 Endlich Weihnachten
  • 2022 Sternschwimmer

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