Sarah Lesch

Sarah Lesch

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Sarah Lesch, geboren am 1. März 1986 in Altenburg, ist eine deutsche Liedermacherin, deren Musik sich durch poetische Texte und eingängige Melodien auszeichnet. Ihre Lieder spiegeln oft persönliche, gesellschaftliche und politische Themen wider und sprechen ein breites Spektrum an Emotionen und Gedanken an.

Frühes Leben und Ausbildung

Sarah Lesch wurde in Altenburg in Thüringen geboren und zog im Alter von fünf Jahren mit ihrer Mutter nach Baden-Württemberg. Ihr Vater Ralf Kruse ist ein Leipziger Musiker, der unter anderem bei „Amor & die Kids“ und dem „Original Erzgebirgs-Duo“ spielte. Durch ihren Vater lernte Lesch auch ihre Halbgeschwister väterlicherseits kennen, was das Familienleben bereicherte.

Musikalische Anfänge und Werdegang

Sarah Lesch begann ihre musikalische Laufbahn mit dem Schreiben von Musik für Kindertheaterstücke. Von 2009 bis 2013 arbeitete sie als Erzieherin in Tübingen, bevor sie sich ganz ihrer musikalischen Karriere widmete. Unter dem Pseudonym „Chansonedde“ veröffentlichte Lesch 2012 ihr Debütalbum „Lieder aus der schmutzigen Küche“ in Eigenregie. Dieses Album wurde 2015 digital und 2016 als CD wiederveröffentlicht, nachdem sie bei Rummelplatzmusik und später bei Kick The Flame unter Vertrag genommen wurde.

2015 folgte ihr zweites Studioalbum Von Musen und Matrosen“. Weitere Veröffentlichungen sind das Album „Da Draussen“ (2017), die EP „Den Einsamen zum Troste“ (2019), das Album „Der Einsamkeit zum Troste“ (2020) und „Triggerwarnung“ (2021).

Im Oktober 2022 stand Sarah mit Nils Christian Wédtke in der Markuskirche in Hannover auf der Bühne.

Auszeichnungen

Sarah Lesch gewann 2016 mit ihrem Song „Testament“ den Protestsongcontest in Wien und belegte beim Hermann-Hesse-Festival in Calw den zweiten Platz beim Panikpreis. Das Lied, das ihrem Sohn gewidmet ist und ihn auf eine ungewisse Zukunft vorbereitet, fand im Internet weite Verbreitung. Lesch distanzierte sich jedoch deutlich von der Vereinnahmung des Liedes durch rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppierungen.

Ein weiteres bekanntes Lied von ihr ist „Der Kapitän“, das die Rettung von 37 Menschen aus Seenot durch das Schiff Cap Anamur, eine Aktion ihres ehemaligen Schwiegervaters Stefan Schmidt, thematisiert.

Auftritte

Seit 2013 tritt Sarah Lesch regelmäßig vor allem auf kleineren Bühnen auf. Unter anderem trat sie bei den Hamburger Küchensessions und „Inas Nacht“ moderiert von Ina Müller im Schellfischposten in Hamburg auf und nahm am Musikfestival „Songs an einem Sommerabend“ teil.

Soziales Engagement und Wirkung

Leschs Musik ist stark von sozialen und politischen Themen geprägt. In ihren Liedern setzt sie sich für Gerechtigkeit, Menschlichkeit und gesellschaftlichen Wandel ein, wobei sie oft eine kritische Perspektive einnimmt und Missstände anprangert. Ihre Arbeit als Liedermacherin trägt dazu bei, das Bewusstsein für soziale Themen zu schärfen und Menschen zu inspirieren.

Sarah Lesch – Nie wieder

Studioalben

  • 2012 Lieder aus der schmutzigen Küche
  • 2015 Von Musen und Matrosen
  • 2017 Da Draussen
  • 2020 Der Einsamkeit zum Trotze
  • 2021 Triggerwarnung
  • 2024 Gute Nachrichten

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