John Densmore

John Densmore

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Der Schlagzeuger John Densmore, geboren am 1. Dezember 1944 in Santa Monica, Kalifornien, war weit mehr als nur der rhythmische Motor von The Doors. Stark beeinflusst von Jazzschlagzeugern wie Elvin Jones und den geschmeidigen Rhythmen der brasilianischen Welle, brachte er ein ausgeprägtes Gespür für Dynamik, Struktur und Musikalität in seine Beats ein.

Der in Los Angeles geborene Densmore fühlte sich schon als Kind zur Musik hingezogen und schärfte seinen Sinn für Dynamik am Schlagzeug in der Marschkapelle seiner Schule. In den 60er Jahren schloss er sich dem Gitarristen Robby Krieger in der Band Psychedelic Rangers an, wenig später kamen Keyboarder Ray Manzarek und Jim Morrison hinzu, und ein explosives Kapitel in der Entwicklung des Rock’n’Roll begann. Wegweisende Aufnahmen und epochale Live-Auftritte folgten.

Morrisons Tod im Jahr 1971 markierte das Ende einer Ära, auch wenn das überlebende Trio noch zwei weitere Alben mit Songs aufnahm und die aufgenommenen Gedichte des verstorbenen Sängers instrumental umrahmte.

Der vielseitige Musiker erkundete in nachfolgenden Projekten Reggae und Jazz, schrieb Bücher und Artikel und wurde in der abenteuerlichen Theaterszene von Los Angeles aktiv. Er erhielt einen L.A. Weekly Theatre Award für die Musik, die er für das Theaterstück Methusalem unter der Regie von Tim Robbins komponierte. Er produzierte auch das Stück Rounds, das 1987 mit dem NAACP Award for Theatre ausgezeichnet wurde.

Densmores Autobiographie „Riders on the Storm: My Life With Jim Morrison and The Doors“ wurde 1991 veröffentlicht und war ein Bestseller der New York Times. Er hat Artikel und Essays für den Rolling Stone, den London Guardian, The Nation und viele nationale Zeitungen geschrieben.

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