Jim Morrison

Jim Morrison

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Im Zentrum der Mystik von The Doors steht die magnetische Präsenz des Singer/Songwriters Jim Morrison, geboren am 8. Dezember 1943 in Melbourne, Florida, mit bürgerlichem Namen James Douglas Morrison, des lederbekleideten „Eidechsenkönigs“, der die fesselnde Kraft eines Schamanen ans Mikrofon brachte.

Morrison war Filmstudent an der UCLA, als er 1965 in Venice Beach den Keyboarder Ray Manzarek kennenlernte. Nachdem Manzarek Morrisons Gedichte gehört hatte, schlug er ihm sofort vor, eine Band zu gründen. Den Namen der Gruppe wählte der Sänger aus Aldous Huxleys berüchtigten psychedelischen Memoiren „Die Pforten der Wahrnehmung“.

Morrison stellte Zensur und konventionelle Weisheiten immer wieder in Frage. Seine Texte behandelten grundlegende Themen wie Sex, Gewalt, Freiheit und Geist. Er provozierte Autoritäten, trotzte Einschüchterungen und Verhaftungen und folgte dem Weg des Exzesses (wie es eine seiner Musen, der Dichter William Blake, ausdrückte) zum Palast der Weisheit.

Mit sechs außergewöhnlichen Alben und zahllosen bahnbrechenden Live-Auftritten veränderte er unaufhaltsam den Kurs der Rockmusik und starb am 3. Juli 1971 im Alter von 27 Jahren in Paris. Er wurde in Paris beigesetzt und Fans aus aller Welt pilgern regelmäßig zu seinem Grab.

1978 nahmen die überlebenden Bandmitglieder – Keyboarder Ray Manzarek, Gitarrist Robby Krieger und Schlagzeuger John Densmore – die Begleitmusik für „An American Prayer“ auf, eine Zusammenstellung von Morrisons Gedichtvorträgen. Morrison ist nach wie vor der Inbegriff des Rock-Frontmanns, und sein Gesang, seine Poesie und seine dionysische Erscheinung inspirieren Künstler und Publikum auf der ganzen Welt.

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