David Guetta

David Guetta

Pierre David Guetta wurde am 7. November 1967 in Paris geboren. Er ist unter dem Namen David Guetta bekannt und ist ein französischer DJ und Musikproduzent im Bereich der elektronischen Musik. Er begann seine Karriere mit House-Musik und wandte sich nach seinem Durchbruch im Jahr 2009 der Dance- und Elektro-Pop-Musik zu. Später entwickelte sich sein Stil in Richtung Trap, Future-Bass und Electro-House.

David Guetta – 808 Festival 2023

Karriere

Bereits mit 14 Jahren veranstaltet David in seinem Keller kleine Schulpartys, für die er zehn Francs Eintritt verlangt. Die Electrowelle aus Amerika reißt den jungen David mit. Mit 17 Jahren darf er bereits in Pariser Clubs auflegen und mixen. Zu den verschiedenen Veranstaltungen bringt er seine eigenen Platten mit.

In den 90er Jahren betreibt er seine eigene Diskothek, 1994 veröffentlicht er seine erste Single „Up & Away“ auf Sonys Sublabel Dance Pool. Kurz darauf unternimmt er erste Ausflüge nach Ibiza. Dort bringen die beiden Franzosen David Guetta und Bob Sinclar mehrere tausend Menschen zum Tanzen. Auf Ibiza lernt er auch die Bands Daft Punk und Cassius kennen.

Anfang 2001 veröffentlicht er seine zweite Single. „Just A Little More Love“ bringt ihm auch international Erfolg, ein Jahr später veröffentlicht er das gleichnamige Album bei Virgin Music.

2004 erschien sein zweites Album „Guetta Blaster“. Die daraus ausgekoppelte Single „The World Is Mine“, ein Mix aus seiner Hitsingle „Love Don’t Let Me Go“ und dem Tocadisco-Remix von The Egg’s „Walking Away“, läuft in den Clubs der Welt rauf und runter.

Nach einer dreijährigen Pause und der Heirat mit seiner Lebensgefährtin Cathy Bardan (heute Cathy Guetta) zielt er mit dem nächsten Album „Pop Life“ auf den Mainstream. Der Plan scheint aufzugehen. Love Is Gone“ und die zweite Singleauskopplung Baby When The Light“ laufen weltweit auf Heavy Rotation. Auf „One Love“ (2009) arbeitet er mit Rihanna, Akon, Kid Cudi und Estelle zusammen. Album und Singles verkaufen sich wie geschnitten Brot – das gilt auch für „Nothing But The Beat“ (2011): Am Silvesterabend spielt Guetta vor gut zwei Millionen Menschen in Rio.

Neben seinen Alben produziert David auch die Mix-CD-Reihe „Fuck Me I’m Famous“. Außerdem hat er eine eigene Radiosendung bei RauteMusik.FM und m2o. Neben einer Diskothek gehört ihm auch die Hälfte des Labels Prod/Gum Records, einem Sublabel von Virgin Music, das er zusammen mit seinem Freund Joachim Garraud betreibt. Und dass es über sein DJ-Leben bereits eine Filmdokumentation gibt, die auch den Titel „Nothing But The Beat“ (2011) trägt – wen wundert’s.

Sowohl „Listen“ (2014) als auch „7“ (2018) bieten die absolute A-Liga der Pop-Prominenz von Nicki Minaj, Sia, John Legend, Ryan Tedder und so weiter.

David Guetta – The Monolith

Leben

Seine Mutter Monique ist Psychoanalytikerin und Philosophielehrerin belgischer Herkunft. Sein Vater Pierre, ein aus Marokko nach Frankreich eingewanderter sephardischer Jude, war Soziologe und Trotzkist. Ihre Halbgeschwister sind der Journalist und Politiker Bernard Guetta und die Schauspielerin Nathalie Guetta.

Guetta heiratete 1992 die 1967 geborene Nachtclubbetreiberin Cathy Lobé. 2004 kam ein Sohn zur Welt, 2007 eine Tochter. Nach 22 Jahren Ehe ließ sich das Paar im März 2014 scheiden. Seit 2016 ist er mit dem kubanischen Model Jessica Ledon liiert. Im November 2023 gab Guetta bekannt, dass er erneut Vater wird.

Guetta hat Wohnsitze auf Ibiza, in Los Angeles, London und Dubai. Sein Haus auf Ibiza nutzt er nach eigenen Angaben als Wohnsitz und für Auftritte in Europa, das Haus in Los Angeles für Studioarbeiten und die Wohnung in Dubai dient ihm als Verbindung nach Asien. In London besitzt er eine Wohnung, die er für sein Privatleben nutzt, da seine Ex-Frau und seine Kinder ebenfalls in der Stadt leben.

Studioalben

  • 2002 Just a Little More Love
  • 2004 Guetta Blaster
  • 2007 Pop Life
  • 2009 One Love
  • 2011 Nothing but the Beat
  • 2014 Listen
  • 2018 7